Der ewige Verlierer
"(...) Das Ganze ist ungewöhnlich packend erzählt; Kirchhoff bleibt seinem Personal nahe, weil er sprachlich und emotional Distanz wahrt. Präzis im Ausdruck - manche Manierismen abgerechnet, wo eine an Thomas Mann und, wie gesagt, Kleist geschulte Syntax nichts mehr transportiert als einen gegen die Zeit gerichteten Stilwillen - führt Bodo Kirchhoff den Leser wieder einmal in Sphären, die der behäbigen bürgerlichen Zivilisation in Deutschland so fremd zu sein scheinen und dennoch zu ihr gehören."
Joachim Worthmann
in: Stuttgarter Zeitung, 20.08.1993.
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