Genau, genauer, am genausten
Bodo Kirchhoffs neuer Roman "Wo das Meer beginnt" versinkt im Deskriptiven
Der Roman verspricht, wie fast alle Romane, eine Geschichte über die Liebe: Zwei junge Gymnasiasten, Haberland und Tizia, werden im Schulkeller erwischt. Wobei, ob nun Liebesspiel oder Vergewaltigung oder irgendwas dazwischen, das weiß aus dem vom "erstickten Schreien" alarmierten Lehrerkollektiv niemand so recht, doch eben um die Klärung dieser Frage rankt sich die ganze Geschichte in Bodo Kirchhoffs neuem Roman "Wo das Meer beginnt".
Wieder einmal also eine Liebesgeschichte und wieder einmal eine erinnerte, als könne, so hat man das Gefühl, von der Liebe nicht mehr in der Gegenwart erzählt werden. (...)
André Hille
in: literaturkritik.de, 11/2004.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=7573&ausgabe=200411
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