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P u b l i k a t i o n e n
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Nur Segeln
in Nach zwanzig Seiten waren alle Helden tot.
Erste Schreibversuche deutscher Schriftsteller
Karl Corino, Elisabeth Albertsen (Hrsg.)
Marion von Schröder, Düsseldorf 1995
S. 151 - 159
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Jede Bemerkung über einen literarischen Text, sagte Ingeborg Bachmann, sinngemäß, in der ersten Frankfurter Poetik-Vorlesung, ist schwächer als der Text selbst - ob dies auch für Jugendarbeiten gilt, weiß ich nicht; ich weiß nur, daß solche Werke, wie alles Jugendliche, eines besonderen Schutzes bedürfen: Wehe, wenn der Kommentator auftrumpft!
Der kleine Text ›Nur Segeln‹ ist eine Internats-Geschichte, angebunden an einen bestimmten Ort, den unteren Bodensee, sich zutragend in einer bestimmten Zeit, den sechziger Jahren kurz vor dem Sturm, und doch kommt da ein Jugendglück und Jugendunglück zur Sprache, das es auch heute noch gibt - viel mehr als der bestimmte Ort, spielen die Elemente eine Rolle, Wasser und Luft; und viel mehr als die bestimmte Zeit, ist das Alter von Bedeutung, das Alter, in dem sich abspielte, was dann, schreibend, wiederholt werden mußte.
Zu den besungensten Lebensjahren zählt, mit Recht, das siebzehnte. Alles scheint auf einen herabzustürzen, der Körper, die Schule, die Moden, man möchte aus der Haut fahren, das Leben packen oder wegwerfen, und kann's doch nicht - allein Musik füllt dieses Klaffen. Unsere Sexualität, sie ist längst erwacht und immer noch nicht zur Erfüllung gekommen, die Spannung ist unerträglich; nur das zweijährige Kind, das schon alles aufnimmt, aber kaum etwas ausdrücken kann, ist in ähnlicher Lage - himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt, das hat mit viel Sehen und wenig Können zu tun.
Um das vierzehnte Lebensjahr befiel mich eine mörderische Pubertät, maximale Leidenschaft verbunden mit einem Minimum an Befriedigung. In diesem Widerspruch begann ich zu schreiben, und in dem Augenblick, als die Befriedigung (ganz wörtlich zu nehmen) zum ersten Mal zum Greifen nahe schien - ich war nun siebzehn, in dem besungenen Alter -, schrieb ich diese erste, brauchbare Erzählung - brauchbar darum, weil sie mir half, die letzten Monate bis zur (vorläufigen) Erfüllung zu überstehen, brauchbar aber auch, weil ich sie den beiden, die darin (außer mir) vorkommen, zu lesen gab und ihre Anerkennung erhielt. Die Erzählung hatte damit für mich ihren Zweck vollkommen erfüllt; ich habe nie einen Versuch gemacht, sie zu veröffentlichen.
Dreißig Jahre lang lagen die Blätter, mit Tinte und von krisengeschüttelter Hand beschrieben, in einem steifen Ordner, zusammen mit anderen frühen Arbeiten, vor allem Texten für das jährliche Schüler-Kabarett, aber auch schäferspielartigen Einaktern, die während der Internatssommerfestes uraufgeführt wurden; dazu weitere Erzählungen, allerdings von meinem damaligen Leben sehr entfernt, sowie diverse Gedichte, die den eigenen Körper betrafen, dessen Schwachstellen. All diesen Texten traute ich mehr Überleben zu als der kleinen Erzählung ›Nur Segeln‹; ich schrieb sie nicht in dem schon vorhandenen Tagtraum-Bewußtsein des künftigen Schriftstellers, ich schrieb sie in den Stunden nach den zugrunde liegenden Ereignissen, um einen seltsam schönen Septembertag festzuhalten (heute hätte es vielleicht auch eine Video-Kamera getan, und ich wäre dem Filmen verfallen); festhalten sollte diese Erzählung, daß etwas zu Ende ging - der Sommer, dachte ich, mit einem letzten, kurzen Aufschub, ehe die alte Schulscheiße wieder begann -, und festgehalten hat sie (denke ich heute), daß meine Entlassung aus der Pubertätsgefangenschaft bevorstand, daß ich schon Freigänger war, am Beginn unermeßlicher, erschreckenden Möglichkeiten.
Ich habe die Erzählung später nie mehr gelesen - erst die Aufforderung, mich an dieser Sammlung zu beteiligen, war Anlaß, in dem alten Ordner zu blättern, dann aber gleich nach genau dem Text zu suchen - ich war sicher, daß kein anderer in Frage käme, daß nur dort dem Publikum (meinem damaligen Freund und dessen Freundin, in die ich verliebt war) etwas mitgeteilt wird, nämlich die Sache des Autors (also meine), indem man ihm etwas anderes vor Augen führt. Und am Ende doch ein paar Bemerkungen zu Ort und Zeit und Personen, eben den Begleitumständen, unter denen sich, von mir so gut wie unbemerkt, jenes literarische Moment (etwas mitteilen von sich, indem man anderes vor Augen führt) einstellen konnte: der erwähnte untere Bodensee, die melancholische Höri (einst Hesses Refugium), ein gemischtes Internat am Wasser, verbiestert protestantisch, die sechziger Jahre, noch konsolidiert; ein Jüngling, gutaussehend, verliebt in den spanischen Bürgerkrieg und ein bürgerliches Mädchen, Kettenraucher und Mathematiknull, hochbegabt in Geschichte (heute in Berlin verschollen); ferner jenes Mädchen, schmal, leise, apart, mit Eins in Deutsch und Segelboot (heute Journalistin nahe München); und ein weiterer Jüngling, engster Freund des ersten (und eingeladen, mit zu segeln), so scheu wie großmäulig, Kind geschiedener Eltern, ins Internat verbannt, nach Gulag-Jahren unter Älteren endlich eigene Kraft spürend, die Kraft der Sprache (heute wohnhaft in Frankfurt, Main, und noch immer dieser Kraft zu Dank verpflichtet). Mehr zu sagen wäre sträflich - nun muß man sie hören, diese Erzählung (von mir nur sorgsam abgetippt und wohl auch etwas lehrerhaft verbessert, mit Blick auf falsche Präpositionen, unverständlichen Satzbau oder allzu schiefe Bilder), hören ohne Nachsicht.
Nur Segeln
Gesegelt sind wir am Sonntag, den 11. September 1965, vom frühen Nachmittag bis zum frühen Abend, von 14 Uhr bis 18 Uhr, so genau muß ich das sagen, weil es so wichtige Stunden waren, und aufgeschrieben hab ich's gleich danach, für Dich, in der Hoffnung, es würde eine Geschichte daraus, mit einem Anfang und einem Ende.
Natürlich hat jede Geschichte ihren Anfang, aber ich meinte eben, keinen Anfang wie diesen: Mein Freund und ich, wir kennen uns jetzt zwei Jahre, die Gewohnheiten des anderen sind uns geläufig. Höre ich von weitem die Stimme Paul Ankas aus unserer Stube, weiß ich, er liegt auf dem Bett und preßt die Kiefer zusammen. Und hängt dort bloß kalter Zigarettenrauch in der Luft, Marke ›Reval‹, weiß ich, er war da. Er ist der einzige, den ich wirklich kenne in unserer Anstalt am Untersee: bin ich ohne ihn, bin ich allein. Wir sind entweder zusammen oder allein, das ist es. Was nicht heißt, daß ich immer mit ihm zusammen sein möchte; auch ein Freund kann lästig werden, gerade ein Freund. Es ist also gut, wenn ich auch einmal ohne ihn bin, und er ohne mich.
Im Moment lese ich, während er mit einem Mädchen spricht. Dieses Mädchen ist wesentlich für die Geschichte vom Segeln; diesem Mädchen gehört nämlich ein Boot, und er segelt immer mit ihr, wenn die Sonne scheint, während ich dann weiterhin lese, ja erst recht lese, unübersehbar lese (ich kenne dieses Mädchen auch, er lernte es durch mich erst kennen). Einen Roman lese ich, dazu braucht man Zeit, aber heute habe ich Zeit, es ist Sonntag. Und dazu scheint die Sonne, fast wie im August, wenn da nicht manchmal ein kühler Hauch wäre, stärker als die Sonne. Ich sitze im Gras und höre mich atmen; still ist es, wie immer am Sonntag, doch am Bodensee, dort, wo er schmal wird, ist es besonders still. Drüber, in der Schweiz, wird geschossen, aber man hört es kaum. Dieser See, er dämpft alles. Das Wasser ist noch warm vom Sommer, warm und etwas grün und fast unbewegt; es geht kein Wind, und trotzdem werden sie segeln. Ich sitze auf der Badewiese unserer Anstalt, die im allgemeinen Internat heißt. Und dann kommt mein Freund vorbei und fragt, ob ich Lust habe, mit ihm und dem Mädchen hinauszufahren.
Ich war auf diese Frage nicht vorbereitet, es ist unmöglich, darauf eine ehrliche Antwort zu geben, ich kann nur Ja sagen, was nicht heißt, daß ich Lust habe, was nur heißt, daß ich das Angebot offensichtlich nicht ausschlagen will. In einer Stunde, sagt mein Freund, und ich hebe einfach die Hand. Natürlich komme ich mit, aber dazu muß man sagen: daß wir hier, am Ufer des Sees, in der dieser Anstalt, sechs Tage in der Woche in den Dreck fassen, so nennen wir das, die Beschäftigung mit Unbekannten in Gleichungen oder mit Christus bei der Morgenandacht; also ist es gut, da mal herauszukommen, und logisch, daß ich mit will. Eine Stunde, das ist nicht lang; ich kaufe am Kiosk etwas zu trinken, hole meine Badesachen und die Sonnenbrille, und aufs Klo gehe ich, das ist auch wichtig. Mein Freund ist solange unsichtbar. Ich denke, er sitzt hinter einem Baum und raucht; er raucht immer. Ach, und dann kommt das Mädchen.
Ihr Boot liegt da, wo auch die anderen Boote liegen, mit blauem Regenschutz - den nehmen wir ab. Das Boot ist klein, vielleicht zu klein für drei; es heißt ›Xavier‹, und mein Freund, er tut geheimnisvoll: als gebe es da einen schönen Fremden, einen Rivalen, den er noch nicht aus dem Feld geräumt hat, Franzose, überhaupt nicht zu vergleich mit mir. Das Mädchen trägt einen dünnen, bananengelben Pullover über ihrem Badeanzug. Sie macht das Boot bereit zum Segeln, mein Freund hilft ihr, und ich helfe ihm. Ich friere einen Moment lang, dann schwitze ich wieder. Gemeinsam heben wir das Boot ins Wasser, zugleich steigen wir von drei Seiten hinein, und eine Strömung, die man nicht sieht, schleppt uns langsam hinaus. Ein paar Jüngere schauen uns nach, sicher neidisch, das gefällt mir. Wir sitzen auf dem Boden des Bootes, mein Freund und ich, beide mit Sonnenbrillen, und das Ufer, die Anstalt, der Dreck, in den wir sonst fassen, verschwinden. Ich weiß nicht, was uns vorantreibt, Wind oder Strömung, ich bin kein Segler, ich rudere lieber, im Einer, das liegt mir. Eine Möve zieht über das Boot, mein Freund pfeift ihr zu; dann raucht er im Liegen, ich hatte schon gewartet darauf. Das Mädchen verwahrt sein Feuerzeug, auch seine Zigaretten, seine Krokodillederbörse, alles. Sie sitzt höher als wir und hält das Steuer. Ihr Haar hat sie hinter die Ohren gestrichen, ganz offen liegt ihr Gesicht. Soll ich sie beschreiben? Sie ist ein Jahr älter als wir, also achtzehn, und schmal und wich und leise, das muß genügen.
Ich sagte schon, daß heute kein Wind geht, aber dann bläht sich das Segel doch etwas, der Wind ist so unmerklich wie die Strömung, wie an einem Faden gleitet das Boot voran. Das Mädchen hält nun auch die Segelschnur, alles hat sie in der Hand; sie weiß Bescheid, ihr gehört ja das Boot. Mein Freund schaut ihr zu, er ist guter Laune, liegt auf dem Bauch und lacht, als sei das Segeln ein Witz; ich liege auch auf dem Bauch, lache aber nicht und rauche auch nicht. Ich sammle Ameisen vom Holz und werfe sie ins Wasser. Dann nehme ich den Schwamm, der im Boot liegt, und putze die Planken. Das Boot soll nicht schmutzig sein an dem Tag. Das Mädchen öffnet eine Flasche Cola; wir trinken daraus, bis sie leer ist, und reden zwischendurch ein paar Worte, und der See gibt diese Worte nicht weiter, das ist sehr wichtig.
Als wir in der Mitte des Sees sind, vom einen Ufer so entfernt wie vom anderen, fragt das Mädchen, ob wir schwimmen wollen. Mein Freund und ich sagen Ja, wir legen unsere Sonnenbrillen unter die Kleidung, schon steht jeder sprungbereit auf einer Seite. Jetzt, ruft das Mädchen, und wir stoßen uns ab, schreien in der Luft.
Das Wasser nimmt mich auf, ich spüre es kaum. Mein Freund taucht, und ich tauche auch, natürlich tauchen wir unter dem Boot durch; dann schwimmen wir um das Boot herum und das Mädchen herum, und plötzlich schwimmen wir hinterher. Das Boot treibt davon. Sie segelt weg, ruft mein Freund, und ich sehe, wie sie die Schnur strafft; air kraulen ihr nach, als ginge es um Gold und Silber. Ich bin ein wenig schneller als mein Freund, er raucht eben zuviel, eine Körperlänge trennt mich noch von dem Boot, das Mädchen streckt mir eine Hand entgegen, ich will ihr etwas sagen, wir gemein das ist, so abzuhauen, aber dann keuche ich nur ihren Namen. Eine Armlänge fehlt jetzt noch bis zu der Hand, sie hat den Pullover nach oben gestreift, über den Ellbogen - ich will nach ihr greifen, da packt mein Freund mich am Fuß. Beide fallen wir zurück, kämpfen ein bißchen im Wasser, drücken einander nach unten, ich frage mich, wie tief es hier ist. Dann läßt mein Freund mich los. Sie macht eine Wende, ruft er, und wie auf einer Scheibe dreht sich das Boot, das Segel klatscht gegen den Mast. Und auch wir ändern die Richtung, schneiden dem Boot einfach die Bahn ab, schaffen es und greifen über die Kante, stemmen uns hoch und bespritzen das Mädchen.
Wie Gäule schnaufen wir, und sie lacht und zieht sich den Pullover aus. Dann verteilt sie Kekse. Jedem von uns reicht sie eine Handvoll, und wir legen uns wieder auf den Bauch, nebeneinander, immer noch schnaufend; die Härchen auf dem Schenkel meines Freundes kitzeln mich; die Kekse schmecken nach Advent. Bald höre ich nur noch das eigene Kauen. Mein Freund raucht, und ich atme ein, was er ausbläst. Das Mädchen hält wieder das Ruder; sie schaut über den See, nur ihre Zehen bewegen sich manchmal. Ich weiß nicht, wie lange das alles so ging - doch ich vermute einmal (jetzt, da ich davon erzähle), daß es bloß glückliche Minuten waren.
Der Untersee macht einen sonst eher traurig. Man muß nur auf die Karte sehen: wie er da am Obersee hängt und nicht ganz klar ist, wo er nun eigentlich endet, der Rhein wieder zum Vorschein kommt. Im Augenblick sind wir dort, wo der See keine Kraft mehr hat. Das Boot steht jetzt still; nur wenn wir uns bewegen, schwankt es ein wenig. Mein Freund raucht schon wieder, und ich esse immer noch Kekse, ich habe sie mir eingeteilt; das Mädchen hält das Ruder. Ihre Zehen sind nun unter dem Arm meines Freundes, und ab und zu regt sich dort etwas. Wieder fallen ein paar Worte, wieder sagt das Wasser sie nicht weiter. Und da mag ich den Untersee, sonst mag ich ihn, wie gesagt, nicht. Unsere letzte Flasche Cola hängt, an eine Schnur gebunden, im Kühlen. Keiner holt sie heraus, so liegt noch das vor uns.
Die Zeitabstände zwischen den Worten sind groß. Und wenn einer etwas sagt, dann höchstens: zu diesem oder jenem Boot in der Ferne, zu unseren Sonnenbrillen, welche besser ist, zu der Art, wie das Mädchen das Ruder hält - ach, wie eine Hand, sage ich -, zum teuren Feuerzeug meines Freundes, Marke ›Dupond‹, zu den billigen Zigaretten, drüben in Steckborn. Ich rauche jetzt auch, lieber würde ich schlafen; seit ich von zu Hause weg bin, glaube ich nur an den Schlaf.
Und auf einmal, ich weiß nicht, wie, ist das Ufer mit der Anstalt wieder nahe. Mein Freund klettert an die Bootsspitze, und für einen Moment scheint es, als sei ich mit dem Mädchen allein. Ich kannte sie wirklich vor ihm, wir sind schon in der Freizeit spazierengegangen, sie heißt Susanne. Ihre Füße zieht sie nun ein wenig zurück, damit die Zehen nicht etwa an meinen Arm stoßen, und ich esse den letzten Keks. Dann balanciere ich zu meinem Freund. O Scheiße, sagt er, als das Ufer immer näher kommt, man schon sieht, was einen erwartet; mit durchgedrückten Beinen sitzt er da, federt den Stoß gegen die Böschung ab.
Wir steigen aus, wir bringen das Boot an Land, das Mädchen holt das Segel ein, wir breiten den blauen Regenschutz über alles. Der Nachmittag ist herum; aus dem Speisesaal riecht es schon nach Pfefferminztee. Ich verfluche diesen Tee und die Margarine Marke ›Eden‹ und das Graubrot; Brot-Eden-Tee, an jeden Sonntag, Prothesentee, nennen wir das, und ich fluche noch immer in mich hinein und binde dabei die übriggebliebene Cola von der Schnur. Behalt sie, sagt mein Freund. Und das Mädchen sagt zur mir, während sie den bananengelben Pullover anzieht, ihr Gesicht noch nicht ganz aus dem Kragen schaut, Wiedersehen, und bedankt sich noch fürs Mitsegeln, fürs Helfen. Dann gehen mein Freund und sie irgendwo hin, und ich gehe schnell davon, auf unsere Stube mit dem kalten Rauch, hole mir Stift und Papier und wetze ins Café Leins, damit alles noch frisch ist - so, wie es war -, wenn ich es aufschreibe. Und nun habe ich es aufgeschrieben, und es ist wohl auch eine Geschichte geworden, mit einen Anfang und einem Ende, aber mir gefällt weder der Anfang, und vom Ende will ich gar nicht erst reden.
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Digitale Präsentation der Leseprobe mit freundlicher Erlaubnis des Autors
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