Bodo Kirchhoff (Foto: Alexander Beck) Bodo Kirchhoff :: Schriftsteller
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L i t e r a t u r   m i t   S e e b l i c k


Bodo Kirchhoff, kurz bevor er ein Urteil
sprechen wird









Literatur mit Seeblick
Zweimal im Jahr öffnet der Schriftsteller Bodo Kirchhoff sein Haus am Gardasee für ein Erzählseminar. Ausgangspunkt aller Geschichten: der Lago






Text von Annette Rübesamen
Fotos von Bernd Jonkmanns
»Das Wochenende ging seinem Ende zu, und auf der gegenüberliegenden Fahrbahn herrschte Stillstand. Mit Familien und Schlauchbooten vollgestopfte Kombis, Wohnwagengespanne, Schwärme von Motorradfahrern stauten sich bis zur Autobahn. Wo die nur alle herkamen? Von Badestränden und Freizeitparks vermutlich; irgendwo hier links befand sich schließlich das südliche Ende des Gardasees. Marianne zuckte die Achseln und fuhr weiter in Richtung Norden, durch eine weite, belanglose Ebene, in der sich Weinberge und Pappelhainen, Campingplätze und Tankstellen abwechselten. Ihr Leben lang hatte sie den Gardasee gemieden. Auch jetzt hielt sich ihr Interesse in Grenzen.
Wo war er denn überhaupt? Sie riskierte einen schnellen Blick aus dem Autofenster, über die träge wehenden Fahnen eines Campingplatzes hinweg, aus dessen Einfahrt sich eben ein riesenhaftes Wohnmobil in den stockenden Verkehr schob. Was sie sah, versetzte ihr einen Stich des Erschreckens. Die gewaltige, blaugraue Fläche, die sich im diesigen Nachmittagslicht auflöste, konnte unmöglich ein See sein. Ein See besaß Grenzen. Nur Meere verschwammen mit der Unendlichkeit. Marianne war verwirrt. So breit hatte sie sich den See nicht vorgestellt.«


Zum Schreiben gehört Handwerkszeug.
Das Wichtigste: Kuli und Block


"MOMENT", unterbricht Bodo Kirchhoff. "Jetzt möchte man doch genauer wissen, warum Marianne den Gardasee gemieden hat." Er sitzt in einem Korbstuhl auf der Terrasee und hat die Beine in den hellen Baumwollhosen übereinandergeschlagen. Von seinem Platz aus kann er, zwischen zwei einander zugeneigten Olivenbäumen hindurch, über die rotbraunen Ziegeldächer des Ortes Torri del Benaco hinweg, vorbei an der Kirche mit ihrem Zwiebelturm, den Gardasee sehen. Ganz glatt liegt er da, ohne Wellen. Am anderen Ufer, im Westen, steigen grüne Berge in die Höhe.
"Sie hat Vorurteile", sage ich. "Sie denkt, hier gebe es nur Bustouristen und Surfer. Und den Bardolino in der Zwei-Liter-Flasche. Dieses total touristische Italien, das man eigentlich nicht mag." Dann erkläre ich, wie es in der Geschichte weitergehen soll: das Marianne eine Freundin in deren Ferienhaus besucht und dort jemanden kennen lernt, der mit den alten Klischees aufräumt.
"Wer möchte als Nächstes lesen?", fragt der berühmte Schriftsteller in die achtköpfige Runde. Er ist Ende fünfzig und leicht gebräunt, trägt das lichte, hellgraue Haar nach hinten gekämmt und wirkt erholt. Wir dagegen sind angespannt und noch ein bisschen schüchtern. Es ist der erste Tag unseres fünftägigen Schreibkurses; wir kennen uns gegenseitig kaum und unseren Gastgeber nur aus einen Büchern. Doch nun sitzen wir mit dem "prominenten Macho-Literaten" ("Focus"), laut "ELLE" auch "Deutschlands bestaussehender Dichter", und seiner nicht weniger gut aussehenden Frau auf der Terrasse ihres Ferienhauses, benutzen das Badezimmer der beiden und kraulen die federleichte, graue Terriermischung namens Romy. Der Kurs heißt "Die Kunst des Erzählens". Wir können schreiben, worüber wir wollen. Einzige Bedingung: Beginnen müssen unsere Geschichten in einem Haus am Gardasee.

JEDEN MORGEN wandern wir von unserem Hotelzimmer in Torri del Benaco den steinernen Hohlweg zum zweistöckigen Haus mit Pool hinauf, in dem Bodo und Ulrike Kirchhoff, die sonst mit ihren beiden Kindern in Frankfurt am Main leben, seit zehn Jahren den Sommer verbringen. Bodo Kirchhoff erwartet uns meist schon am Gartentor mit aufmunterndem Händedruck. Wir verteilen uns auf unsere Lieblingsplätze, denn der Morgen beginnt stets mit einer stillen Schreibstunde. Elke aus Potsdam dichtet in der Weinlaube, die pensionierte Lehrerin Ute am Rand des Swimmingpools. Barbara, die Schweizer Journalistin, bearbeitet ihren Laptop im schattigen Arbeitszimmer des Hausherrn. Dieser wandert auf Zehenspitzen herum und hilft weiter, wenn einer von uns stecken geblieben ist. Die Atmosphäre ist still und konzentriert, nur manchmal klatscht eine überreife Feige aus dem Blätterhimmel auf die Terrassenfliesen. Herrlich ist es, so zu schreiben: eingetaucht in die warme Luft des Südens und mit Blick auf den See. Die Kirchhoffs haben in ihrem Wohnzimmer einen Fernseher stehen, den sie fast nie anschalten. Stattdessen schauen sie auf den Gardasee. "Der ändert sein Programm auch dauernd", sagt Ulrike Kirchhoff, die zierlich und mädchenhaft ist und diejenige, die ihren Mann mit dem Gardasee überhaupt erst bekannt gemacht hat. Ihre Eltern besaßen eine Ferienwohnung in Brenzone.





»Auf der Höhe von Bardolino hatte sich das Meer zu einem See mit sichtbarem Westufer verjüngt, und grüne Hügel rückten näher zum Wasser hin. In Garda bog Marianne von der Uferstraße ab. Die Straße, die hinauf nach Albisano führte, war nicht nur von Zypressen und Magnolien gesäumt, sie war auch frisch asphaltiert. Der Mittelstreifen glänzte schneeweiß. Und niemand parkte verbotenerweise am Straßenrand. Toll, dachte Marianne, dieser zivilisierte, gezähmte Süden, in dem alles zu funktionieren scheint. Anderswo in Italien musste man die subtropische Prach immer gleich mit Anarchismus und Verfall bezahlen. Hinter schmiedeeisernen Einfahrtstoren leuchteten Kieswege auf. Schnurgerade Zypressenreihen führten zu frei stehenden Villen. An dieser Seeseite hatten die wohlhabenden Veronesen ihre Wochenendhäuser, das wusste Marianne von ihrer Chefin. Am anderen Ufer, zwischen Desenzano und Gardone, saßen die aus Brescia

»Vom Gartentor sah Gabis Feriendomizil aus, als könne es mit der italienischen Konkurrenz mühelos mithalten: heller Naturstein und Sprossenfenster, rankende Glyzinien und ein geschwungener Pool. Hinter silbrigen Olivenzweigen glänzte noch silbriger der See. Eine Leiter lehnte an einem Olivenbaum, zwei Männerbeine in Shorts standen darauf. Marianne drückte auf die Klingel. Im Haus rührte sich nichts, doch die Beine auf der Leiter gerieten in Bewegung. Der Mann kletterte die Sprossen hinunter und ging Marianne entgegen. Er war vielleicht Mitte dreißig, attraktiv und trug ein T-Shirt mit der Aufschrift 'Trento Poetry Slam'. - 'Marianne?', fragte er und riss das Tor auf. 'Sono Corrado.' Er sprach ein langsames, deutliches Italienisch, das Marianne mühelos verstand. Er war Gabis Gärtner. Gabi war nicht da. Gabi war heute früh beim Rennradeln auf der Gardesana, der Uferstraße, gegen den Randstein geknallt und lag jetzt mit Gehirnerschütterung und Halskrause im Krankenhaus
"HALT, HALT, HALT, HALT!", ruft Bodo aus dem Schatten unter den Bananenstauden hervor. "Was heißt attraktiv? Darunter stellt sich doch jeder was anderes vor. Du musst seine Attraktivität schon richtig beschreiben!" Es ist der dritte Tag; wie jeden Tag haben wir uns im Garten zusammengesetzt, und jeder liest vor, was er neu geschrieben hat. Elke hat sich von ihrer Karnevalsgeschichte verabschiedet, die nicht in die Gänge kam, und mit Schwung und Sachkenntnis in eine medierrane Cybersex-Story gestürzt. In der Erzählung von Tony, dem einzigen männlichen Kursteilnehmer, bahnt sich unter Zypressen ein so arthritischer wie folgenschwerer Ehebruch unter Ruheständlern an. Anneliese, die 70-jährige Konzertpianistin, liest von der Einsamkeit. "Der sezierende Blick auf die eigene weiche Stelle, das ist ein guter Ansatz", meint Bodo lobend. Wir kritzeln mit. "Wir können uns gar nicht vorstellen, wie viele Schrottsätze in uns drinstecken!", ruft unser preisgekrönter Schriftsteller, und es klingt tröstlich.
"Ganz wunderbar!", sagt er, wenn ihm ein Absatz gefällt; weniger gern hören wir "ersatzlos streichen!". Und wenn er sich hineinkniet in unsere Geschichten, neue Wege suggeriert und Ideen skizziert, formuliert er so mitreißend, dass wir am liebsten aus seinem Mund erfahren möchten, wie unsere Erzählungen weitergehen. Aber deshalb sind wir ja nicht hergekommen.


BEPACKT MIT BADESACHEN, SCHREIBZEUG UND FOTOAPPARAT, sammeln wir uns nachmittags in Torri del Benaco, wo das Wasser träge an die Hafenmauer schwappt und Sommergäste auf Ruhebänken unter Platanen dösen. Eine Kreuzfahrt im kirchhoffschen Motorboot steht auf dem Programm: Punta San Vigilio, Badepause, Abendessen in Salò und auf der nächtlichen Rückfahrt eine Lesung des Kursleiters. Wir klettern an Bord der Parlando und setzen uns auf die kunstlederne Liegefläche. Bodo schiebt eine CD in die Musikanlage. Romy rollt sich auf Ulrikes Schoß zusammen. Wir tuckern los.




Kritikrunde in grünem Rahmen


























Auch farblich ein Team:
Autorin Annette Rübesamen
und ihr Laptop



»Vom Seeufer drangen die kehligen Stimmen von Männern herauf, die der Sonnenuntergang über der Bucht von Salò offenbar in Oktoberfeststimmung versetzt hatte: 'He-ey Baby. ... uhh ... ahh ...' Corrado hielt Marianne einen zerkratzten, weißen Helm hin. 'Statt uns unten in eine Bar zu setzen' - er machte eine vage Kopfbewegung zum See hin - , 'könnten wir in Albisano vorbeischauen. Da ist heute Abend Dorffest.' Marianne nickte und schwang sich hinter ihn auf die Vespa. Es war nett von Corrado, dass er sich um sie kümmerte, statt sie in Gabis Gästezimmer ihrem Schicksal zu überlassen.
Das Dorffest fand auf einer Wiese neben dem Fußballplatz statt. An Biertischen saßen Männer und Frauen vor Wasserflaschen und Rotweinkaraffen. Unter den Bänken stromerten Hunde. Es gab eine Bretterbühne, auf der eine fünfköpfige Combo altmodische Tanzweisen spielte. Zur Band gehörte eine Frau in Abendkleid und langen, schwarzen Handschuhen, die auf der Bühne im Takt vor- und zurücktrippelte, um das Publikum zum Tanzen zu animieren. Corrado ging zu einem Militärzelt hinüber, in dem Getränke verkauft wurden. 'Glas Wein 50 Cent', las Marianne auf einem Schild. Das war ja richtig billig! Für die kleine Kugel Zitroneneis, die sie sich heute Nachmittag in Bardolino geleistet hatte, waren gleich 1,20 Euro fällig geworden; ein Betrag, der sich höchstens mit der großen Nachfrage rechtfertigen ließ: Marianne hatte in einer langen Schlange kurzbehoster Badegäste aus München, Budapest und sonst woher anstehen müssen.
Hier dagegen hörte sich das Publikum sehr italienisch an, und auch der Weißwein, der jetzt vor ihnen auf dem Tisch stand, schwappte in den landestypischen Plastikbechern. 'Lugana', sagte Corrado stolz und prostete Marianne zu. 'Gibt's nur am Gardasee. In der Gegend um Peschiera am Südufer.' Der Wein schmeckte kräftiger, als sie erwartet hatte Sie nahm einen weiteren Schluck und spürte, wie sie sich entspannte. Der Abend duftete nach süßen, schweren Blüten, deren Namen sie nicht kannte. Ach, Italien! Anders als Gabi war Corrado erfreulicherweise echt italienisch; er war charmant, zitierte Dankte und Carducci und verfasste, wenn sie es recht verstanden hatte, sogar selbst Gedichte. Das war nicht schlecht für einen Hausmeister, oder was machte er noch mal gleich zum Broterwerb? 'Gärtner', wiederholte Corrado geduldig. 'Ach, deshalb die grünen Augen!', entgegnete Marianne übermütig. Oben auf der Bühne warf sich die Eintänzerin mit dem Mikrofon in Position. 'Signore e signori', rief sie aufmunternd in Richtung der Biertische, 'mazurka!' Marianne setzte ihren Becher ab und stand auf. 'Damenwahl', sagte sie und sah Corrado an



»In gleichmäßigen Abständen klatschte der Bug der Catullo auf das Wasser. Der Fahrtwind zerrte an Mariannes Haaren. Corrado jagte den kleinen Außenborder mit Vollgas über das Wasser, und sie war selig. Das Ostufer mit seinen dunkelgrünen Zypressen, venezianischen Palazzi und mittelalterlichen Scaliger-Burgen zog vorbei. Vor der Landspitze San Vigilio stoppte Corrado das Boot und zeigte auf die verblassende Fassade einer Renaissance-Villa hinter beschnittenen Hecken: 'Wie poetisch das ist', sagte Marianne. Kein Wunder, dass der Gardasee so viele Dichter in seinen Bann gezogen hatte. Corrado hatte ihr von Catull in Sirmione erzählt, von Dante auf der Garda-Insel, vom größenwahnsinnigen Dichter-Dandy Gabriele d'Annunzio in Gardone. Und von André Gide, der mit dem Vorsatz angereist war, sich im Hotel GArdesana in Torri del Benaco umzubringen. Hatte dann aber nicht geklappt, und es gefiel Marianne, sich vorzustellen, dass der See schuld daran gewesen sein könnte, mit seiner intensiven Schönheit.
Ein Motorboot bog um die Landspitze herum und schipperte in ihre Richtung. Am Steuer stand ein schlanker Mann mit nacktem Oberkörper, während sich am Heck ein Haufen Frauen drängte, die Badeanzug und schwarze Sonnenbrille trugen. Bässe wummerten, und eine Fistelstimme kreischte 'TNT .. dynamite', als das Boot an ihnen vorbeiglitt. 'Was war das denn?', fragte Marianne überrascht. 'AC/DC', wusste Corrado, und er kannte auch den Kapitän: ein weiterer Dichter, ein deutscher, der den Gardasee liebte und hier zeitweise lebte. 'Der hat's geschafft', sagte Corrado neidisch und blickte der Parlando hinterher. 'Ruhm, Kohle und Weiber.' Dann warf er Marianne einen Seitenblick zu. 'Nicht dass ich mich beklagen würde.'«



TONY SCHNEIDET SPECK FÜR SPAGHETTI CARBONARA, Annelore deckt den Tisch in der Gartenlaube, Gisela wippt im Takt zu den alten Nummern von Adriano Celentano, die Bodo vorhin aufgelegt hat. Auf der anderen Seite des Pools rücken Bodo und Ulrike ein rundes Tischlein, einen Stuhl und eine Lampe so lange hin und her, bis die beiden einander zugeneigten Olivenbäume das Arrangement perfekt einrahmen. Nach dem Abendessen, wenn wir den Franciacorta ausgetrunken haben, wird sich der Erste von uns an den kleinen Tisch setzen und seine Erzählung vortragen. Über sich den südlichen Nachthimmel, vor sich den Pool und dahinter die Gruppe, still und aufmerksam auf der dunklen Terrasse. Wir sind alle ziemlich aufgeregt.
ZWISCHEN BROMBEERRANKEN und Trockenmauern sind wir steil hinaufgestiegen nach Campo, dem halb verfallenen, alten Bauerndorf oberhalb von Brenzone und Schauplatz aus Bodos Roman "Parlando", und Bodo hat uns die im Wald versteckte Schlucht gezeigt, in die er die Eltern des Protagonisten hat stürzen lassen. Jetzt sitzen wir auf ein paar Felsbrocken und schauen auf den See tief unter uns, der im Licht des späten Nachmittags glänzt, als sei eine dünne Zuckerschicht auf ihm erstarrt. "Der See", sagt Bodo in die Stille hinein, "hat in vielen meiner Geschichten wie ein Katalysator gewirkt oder wie ein Beschleuniger. Er hat die Dinge in Bewegung gebracht."
Es ist der letzte Kurstag; nachher werden wir uns an der Uferpromenade von Brenzone zum festlichen Abschiedsessen zusammensetzen. Vorher müssen wir nur noch eine Aufgabe erledigen. "Schreibt einen schönen Schlusssatz", sagt Bodo.



»Zu Gabi ins Krankenhaus von Riva fuhren sie mit dem Auto. Es war wie eine Reise in eine andere Welt. Immer näher rückten die Ufer zusammen; steil und steinig wuchsen sie in den Himmel, als wollten sie den südlichen Himmel ausschließen. Der See leuchtete eisblau. Das zwischen die Felsen gequetschte, schattige Städtchen Riva, wo die Windsurfer in Neoprenanzug eben ihre bunten Segel an den Kiesstrand trugen, kam Marianne beinahe unheimlich vor. 'Trentino', sagte Corrado kurz angebunden und fütterte den Parkautomaten mit Kleingeld. Wie sehr er und der Gardasee sich doch ähnelten. Schroffheit und Liebenswürdigkeit verbanden sich in ihnen, der Norden mit dem Süden, erdige Bodenhaftung mit der spielerischen Unverbindlichkeit des Wassers
»Marianne winkte aus dem Autofenster, bis sich eine Zypresse vor Corrados Figur schob. Die untergehende Sonne färbte den See in den Farben des Flieders. Neben ihr auf dem Beifahrersitz lag ein verschlossener Umschlag mit ihrem Namen darauf. Corrados Gedichte, vermutete sie. Er hatte ein so feierliches Gesicht gemacht. Marianne seufzte tief und packte das Lenkrad fester an. Die Landstraße lag frei vor ihr


in: ADAC-Reisemagazin "Italienische Seen", März/April 2007.
http://www.adac.de/reisemagazin

Digitale Präsentation mit freundlicher Genehmigung des ADAC-Reisemagazins
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