Bodo Kirchhoff (Foto: Alexander Beck)
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P u b l i k a t i o n e n










Die Frau aus weichem Stein

Eine erotische Kurzgeschichte
PLAYBOY 7/98
Seite 124-128


Schuld war nur das Sommergewitter: ein Galeriebesuch mit verblüffenden Spätwirkungen...

Sie besaß einen Mund, der eine Ehe zerstören kann, das war mein erster Eindruck. Und sie sagte, nach kurzer Zeit, einen Satz, der mich wie ein Ellbogen traf: Sex sei nur der Anfang einer anderen, besseren Geschichte... Und dann kam sie noch aus Verona, aber machte sich nichts daraus; Romeo und Julia waren ihr so egal wie die Sonne.

Es war ein wolkenschwerer Augusttag, heiß und still, als ich mich plötzlich in einer Galerie wiederfand, unweit der Arena und doch in einer lautlosen Gasse – plötzlich, weil mich ein Guß wie aus Kübeln auf Höhe der einladend geöffneten Tür überrascht hatte: Ich mußte nur die Gasse überqueren, hätte allerdings auch in ein Schuhgeschäft flüchten können, wo ich freilich der Versuchung erlegen wäre, etwas zu kaufen, während man in einer Galerie, dachte ich, kaum Gefahr liefe, aus reiner Verlegenheit ein Objekt zu erstehen. Ich stürzte also in den kleinen Laden, wo mich die Galeristin gleich in Empfang nahm, mir ein Tuch gab, damit ich die Brille abtrocknen könnte, und ihr Anblick beschwor – trotz nasser Gläser – zwei Dinge herauf: den Geschmack einer unzerkauten, öligen Olive, hervorgerufen durch das feuchte Schwarz ihrer Augen – einer Olive, an der ich fast erstickt wäre, nachdem sie mir in die Luftröhre gerutscht war -, sowie eine Bemerkung der einzigen Lehrerin, für die ich mich hätte totschlagen lassen: Daß sie eben noch gelächelt habe, sei ohne Bedeutung.

Soweit jene ersten, kritischen Sekunden. Um dem Eindruck der Unschlüssigkeit vor-



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zubeugen, begann ich sofort mit dem Putzen der Brille, noch vor einem knappen Grazie, Signora, setzte die Brille auf – und sah, was ich befürchtet hatte. Ich sah den erwähnten Mund, obendrein blaßrosa (wie der Oleander längs der Autostrada), und hätte wohl, ohne Entschuldigung, den Laden verlassen, wäre der Regen jetzt nicht wie ein Vorhang vom Himmel gefallen, den Tag, minutenschnell, in Nacht verwandelnd.

Die Fassade eines schmalen Palazzo – jedenfalls in meiner Vorstellung eines solchen Palazzo, mit beherrschender Pforte und einem Innenhof, auf dem die Hacken klirren -, dieses ganze, aus deutscher Brust bewunderte Fassade auf der anderen Seite der Gasse verschwand, ja, die gesamte Gasse (deren Name so wenig zur Sache tut wie der meine) schien vom Regen geschluckt, den Gesetzen dieser Welt entzogen.

Wir waren eingeschlossen, die schöne Galeristin und ich, eingeschlossen mit einem Dutzen Skulpturen, Darstellungen des Liebens, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Sie standen oder lagen auf schlichten Säulen, gleichsam angestarrt von einem Fotoapparat auf einem Stativ; ich tat, als würde mich nur dieser Apparat interessieren, während die Galeristin eine grüne Tischlampe anknipste: wie eine private, zum Nähertreten auffordernde Ampel. Aber das waren noch nicht alle Register. Plötzlich erklang – aus einer billigen Musikanlage – die fast vollkommene Stimme der Sängerin Bartoli, mit einer Arie, wie sie uns Deutsche nicht von den Hockern reißt, doch dafür hinterrücks ergreift, vorgetragen in einem wie aus den gezeigten Werken geborenen Mezzosopran, so klar wie dunkel: eine Kraft, die gewissermaßen die Tür von innen abschloß. Es gab jetzt keinen Weg mehr zurück – ich fügte mich in die Situation wie in ein übermächtiges italienisches Essen.

Die Galeristin – blond, aber mit sehr dunklen Augen, ich wiederhole es, den undurchdringlichen Pupillen einer Wahrsagerin, doch zwischen verträumten Lidern -, diese Schöne und Beängstigende also, die ebensogut 30 wie 40 sein konnte, stand jetzt inmitten der Skulpturen, wie ein weiteres, nur etwas größer geratenes Ausstellungsstück. Sie sagte nichts, sie schaute mich nicht einmal an, sie machte nur eine Geste, die mich endgültig zwang, genau hinzusehen. Jedes der kleinen, in Augenhöhe auf einer Colonna plazierten Stücke zeigte eine mit den Mühen und Freuden des Liebens befaßte Frauengestalt, deren Gegenpart nicht etwa ein nackter Mann war, sondern ein Stein. Aber das allein hätte mich nur den Kopf schütteln lassen – entscheidend (für meine Panik) war etwas anderes: nämlich eine verblüffende, ja vollständige Ähnlichkeit zwischen der immer wiederkehrenden Frauengestalt und eben jener Veroneser Galeristin (wenn sie das überhaupt war), die so zuvorkommend auftrat, mir gegenüber, und das ohne ein Wort.

Wahrscheinlich sah sie den Deutschen in mir (der ich nun einmal bin) und konnte oder mochte kein Deutsch oder wollte nichts sagen – und da begriff ich: Es war die Musik, die sie anstelle des Sprechens gewählt hatte, die Stimme der Sängerin Bartoli, die jetzt auch mich davon abhielt, mein bißchen Italienisch zu zücken. Und so zeigte ich nur flüchtig auf die Frauengestalt und noch flüchtiger auf sie, das Modell, mit der Folge eines sachten Nickens ihrerseits, wobei die Augen – voller Vertrauen: in mich oder die eigene Kraft – für einen Moment ganz zugingen.

Ich schob die Hände in die Taschen und sah auf ihr Kinn; auf ihre Wangen sah ich und die Schläfenader, den ruinösen Mund und eine feines, aber unübersehbares Beben der Lider, und mir war zweierlei klar: Das war hier keine Galerie, das war ein heimlicher Vorposten, geschaffen, um nach der Liebe Ausschau zu halten, sie im rechten Moment an sich zu reißen und dann auch wieder, nach Männerart, abzuschütteln, ohne die Nebenwirkung quälender Rücksicht, und ich fragte mich, in dieser Atempause, welches Stigma der Mensch wohl durch fortgesetzten Triumph über das andere Geschlecht davontragen mag – das einer gottähnlichen Einsamkeit, der Einsamkeit alternder Stars? Der Unberührbaren im Grunde?

Der Regen schlug jetzt auf die Gasse, ich hörte kaum noch den Gesang, Stimme und Schütten waren wie eins; und es war kein Spaß mehr zu sagen: Es sei, mitten am Tag, wie in der Nacht. Ich hatte Angst – die Angst, die einen in der Fremde befällt, wenn man eine Straße zu weit geht.

Vielleicht kannte ich Verona zu lange und war zu häufig in Italien und hatte – über all die Gerichte, die ich zu kochen, und all die Weine, die ich zu unterscheiden imstande bin – vergessen, daß es ein anderes Land ist. Die Frau mit den Olivenaugen – Galeristin, Modell und wohl auch Künstlerin in einer Person (wo gab es das noch?) – schloß nun, mit ruhiger Bewegung, einen Vorhang vor dem Fenster zur Gasse und kam dann, wie schwebend, als trüge sie der Gesang, auf mich zu, wobei sie ihr Haar hinters Ohr strich: eine Geste, die mich schon bei Frauen wehrlos macht, denen ich keinerlei Ähnlichkeit mit jenen schwarzweißen italienischen Kino-Feen in den besten Jahren nachsagen könnte, mit einer heute fast ausgestorbenen tragischen Schönheit, angewiesen auf ein Abenteuer zu früher Stunde, bevor die Augen, schon gegen Abend, kleiner werden. Und auf einmal kaum von ihr, kaum daß die Arie zu Ende war, doch noch ein Wort. Mit großartiger Verspätung sagte sie: Bon giorno!, um meinen Blick dann gleich, allein durch ein Blähen der Nasenflügel, auf die Skulptur mit der Ziffer I zu lenken, während sie noch etwas hinzufügte, ein fast geschäftsmäßig knappes Prego!, als hätte ich um diese verschwiegene Führung gebeten.

Ich rückte die Brille zurecht und ging, so nah es meine Augen und der Takt erlaubten, an das kleine Kunstwerk heran – glatt und länglich lag der Stein auf der Säule, ohne sichtbares Geschlecht, und die Frau drängte sich dagegen, als wollte sie ihn über die Kante stoßen, den Stein, sich möglicherweise aber auch nur, mit Bauch und Brust, reiben an ihm. Ich konnte nicht viel dazu sagen, nur ein leises, eher höfliches Molto interessante, Signora!, und wechselte zum Werk römisch II: einem Triumph des Steins, der mit seiner ganzen Masse über der Frau lag, sie förmlich stempelte. Ihr Mund war aufgerissen, was wohl ein Aus-

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druck von Schmerz sein sollte, vielleicht aber auch der Hingabe oder des Wahnsinns; ich konnte das nicht entscheiden, zumal ich eine Hand im Rücken spürte. Sie machte mir Mut, noch dichter heranzugehen, und da begriff ich, wie sicher sie sich in meiner Gegenwart fühlte: Sie begehrte nur den Stein, der immer von anderer Gestalt war, mal rund, ja weiblich, dann wieder kantig, fast spitz, aber stets in Größe der Frauengestalt, die ungefähr das Maß einer Katze hatte.

Noch immer die fremde Hand im Rücken (oder eine Nachwirkung dieses Gefühls), betrachtete ich nun alle Werke auf einmal und suchte das ansprechendste, ich könnte auch sagen, das harmloseste – ich glaube jedenfalls, es war so; denn wer kann schon über die Sekunden, in denen Mann- und Frausein auf dem Spiel stehen, sichere Auskünfte geben?

Das Nächste, wofür ich mich verbürge, war ein Geräusch, das Geräusch eines langsam nach unten gezogenen Reißverschlusses, wie ich es zuletzt gehört hatte, als ich noch Mittagsschlaf hielt und auf diese Weise – wenn sich meine Mutter nebenan selbst etwas hinlegen wollte und zuvor auszog – im Dunkel meines Kinderzimmers allein war (um dort, in der Stunde zwischen zwei und drei, erste Bekanntschaft mit jenem Aufruhr zu machen, den das Wort Sex zwar frech abkürzt, aber keineswegs brauchbar erklärt). Sie zog sich also aus hinter mir, und es blieb unklar, wie ein Fremder (der ich doch war in Verona) zu dieser Ehre kam. Ich hatte nicht einmal genug Geld dabei, um eins ihrer Werke zu kaufen, ich war einfach nur unter ihr Dach geflüchtet, es war nichts an mir dran, abgesehen von einer ansprechenden Unterlippe, die jedoch auf Italienerinnen bisher nie Eindruck gemacht hatte; jenseits der Alpen – von hier aus gesehen – war ich ein Profiteur dieser Lippe, besonders in meinem Metier, der Bibliotheksarbeit, wo doch das eher Erschöpfte, Blasse vorherrscht; in Verona aber zählten andere Dinge, Leichtigkeit, denke ich, und Eleganz, eine schöne Nase und glänzende Schuhe.

Ich drehte mich abermals um, und da stand sie, La Donna Pietra, in gerader Haltung, splitternackt, mit einem prächtigen Nabel, das fiel mir auf, und sagte den Satz, der mich wie ein Ellbogen traf: Sex ist nur der Anfang einer anderen, besseren Geschichte – verbunden mit einem weiteren Blähen der Nasenflügel, Aufforderung, mich ebenfalls auszuziehen, worauf ich fragte, was ich nicht hätte fragen sollen. Perchè?

Die Antwort war ein mattes Lächeln – genau das der Frau, die den Stein liebte -, ein Lächeln voller Wissen, weit entfernt von allem Sex, der ja nur auf Vergeßlichkeit setzt (sonst wäre die Menschheit längst ausgestorben). Ich gab mich geschlagen – jede weitere, deutsche Frage nach Ursache und Wirkung zurückstellend -, und sie führte mich zu einem freien Platz zwischen ihren Arbeiten, groß genug, um sich auf den Boden zu legen; jedenfalls zeigte sie auf den Boden und sagte: Lieben wir uns, falls Sie diese Umgebung nicht stört... Sie gebrauchte den Ausdruck ambiente, der ja im Deutschen, längst, etwas anderes meint, nämlich das Besondere, aber genau das meinte sie nicht: Sie meinte das Gewöhnliche, kahle Wände und einen harten Boden, und beides störte mich schon, doch das behielt ich für mich, wie auch den Verdacht, es könnte sich bei allem um eine sogenannte Performance handeln, dem Schlimmsten, was der Liebe zustoßen kann.

Ich zog mich dann recht zügig aus, ich bot meine Kleidung als Polster an – zweiter Fehler. Sie schaute mir, Sekunden lang, in die Augen, was diesen Sachverhalt aber nur andeutete; sie besorgte es mir förmlich mit ihrem Blick, so muß man es sagen, durchdrang mich bis in die Blutgefäße, und ich hätte jetzt alles in Kauf genommen, sogar Nägel, die aus dem Holz stehen. Wortlos legte ich mich hin, und sie kam an meine Seite, ein Bein von Anfang an leicht angehoben, als gäbe es eine innere Feder, ja eine Art Selbstauslöser, der meine Hände überflüssig machte; doch dann nahm sie mir die Brille ab, was ja immer ein Zeichen ist, daß Frauen es ernst meinen, und schob sich auch schon unter mich, so, wie es die Skulptur römisch II vorsah.

Eine Zeitlang lagen wir so da, beide mit geschlossenen Augen, obwohl sich das ja nie genau sagen läßt, und diese Umarmung in ihrer ganzen Abwegigkeit schien mein Gewicht zu verdoppeln; ich schämte mich meines Gewichts regelrecht und rollte mich schließlich ab von ihr, nahm sie bei den Hüften und stemmte sie auf mich – und das saß sie nun und sah auf mich herunter, meine Steinfrau.

Die Schwerkraft machte ihr Gesicht etwas älter; noch immer glich sie einer schwarzweißen Film-Fee, aber einer, die schon um Rollen kämpft, mit vor Liebe verzerrtem Mund. Ich schloß die Augen (um diesen Mund nicht zu sehen), und alles nahm seinen Lauf. Donna Pietra, das Gesicht jetzt von Haaren bedeckt, ließ sich Zeit, sie schlich der Lust entgegen, träge klatschte ihr Bauch gegen meinen, dazu Gemurmel, das mir Angst einflößte, ich verstand nur ein einziges Wort, mehr gehaucht als gesprochen, grembo, der Schoß. Ganze Minuten vergingen, bis sie mit einem Mal, aus vollem Schoß, lachte, mich hinauszuschmeißen drohte, wie einen Zechpreller. Ich fürchtete jetzt, sie sei am Ende verrückt, aber sie war nicht verrückt. Sie hatte alles durchdacht. Kurz nach ihrem Lachen setzte der Gesang wieder ein, und diesmal stemmte ich mich gegen den Zauber der Stimme; ich öffnete die Augen: und sah eine Fernbedienung in ihrer einen Hand, ausgerichtet auf die Musikanlage, und eine Fernbedienung in ihrer anderen, gerichtet auf den Fotoapparat, den sie schamlos bereitgestellt hatte – ein Foto nach dem anderen löste sie aus, das Klicken hinter dem Gesang versteckt, und es zählt wohl zu den Eigenarten der männlichen Seele, mit welcher Beharrlichkeit oder auch Ignoranz ich, während der Regen nachließ, die Dinge zum Abschluß brachte; ich fühlte mich einfach im Recht.

Als sie den Vorhang zurückzog, schien die Sonne; das nasse Pflaster leuchtete so heftig, daß ich blinzeln mußte. Einen Arm über den Augen verließ ich die Galerie; sie sagte nicht Ciao! (das sagen die Deutschen), sie rief mir, leise, Grazie nach. Ich wandte mich noch einmal um, doch da war sie schon weg – verschwunden wie ihr ganzer Laden, als ich zwei Tage später, klopfenden Herzens, zurückkam. Vendesi stand an der Tür, und so dachte ich, es bliebe unser Geheimnis, dieses Zusammensein auf dem Boden – von Küssen begleitet, das hatte ich vergessen zu sagen, Küssen, die von da an jeden anderen Mund, auf die Ferne schon, lächerlich machten -, aber es blieb nicht unser Geheimnis.

Kein Jahr war seitdem vergangen – ich hatte den Wohnsitz inzwischen gewechselt, einen Posten in Rom gefunden, als Aushilfskraft beim Deutschen Kulturinstitut -, da entdeckte ich die Abbildung einer Skulptur in der Beilage meiner Zeitung. Sie hatte einen deutsch-italienischen Wettbewerb gewonnen, diese kleine Skulptur – deren Anblick mir einen tiefen Stich versetzte, einen Stich durch alle Kammern des Herzens – und sollte künftig, in großer Ausführung, die Eingangshalle meiner neuen Arbeitsstätte zieren. Und da steht sie nun, zwei Jahre nach Verona – eine Frau und ein Stein, innig verschmolzen, und erinnert mich, morgens und abends, an jene nächtliche Mittagsstunde, in der all das geschah, was bei dieser Sache üblicherweise geschieht, nur, daß wir uns angeschaut hatten dabei, bis zuletzt, ja, es womöglich allein mit den Augen taten, nicht unsere Körper, sondern die Blicke vermischten: Und auf diese Weise, sei’s durch ein Wunder, sei’s durch gewöhnliche Reizung, im selben, unvergeßlichen Moment (festgehalten auf jener Skulptur, die zu berühren ich mir hin und wieder gestatte) kamen, sahen und siegten, wie es zu römischen Zeiten hieß, ineinander eine Lust verspritzten, als fickte man sich selber, durch einen winzigen Spalt, ins ewige Leben – leider, bis heute, mein einziger Sieg dieser Art; aber welchem Orgasmus wird dafür schon ein völkerverbindendes Denkmal aus weißem Marmor zuteil, eine andere, bessere Geschichte?

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Digitale Präsentation mit freundlicher Erlaubnis des Autors

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