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P u b l i k a t i o n e n
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Das Schreiben: ein Sturz
In der Wüste des Banalen - zur Lage des
Schriftstellers in glücklicher Zeit
DIE ZEIT, Nr. 46, 06.11.1992
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Im Eingang eines berühmten Verlages hängen die Photos namhafter Hausautoren. Manche waren bei Entstehung der Bilder in meinem Alter, manche waren jünger. Betrete ich den Verlag, schaue ich in die mahnenden Augen meiner nicht gealterten literarischen Väter und Mütter: neue Photos scheinen unauffindbar, für ergänzende fehlt der Platz. Eine Galerie der ewigen Jugend - wie kann sie sich halten, warum wundert sich niemand?
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Es gab bei uns eine Zeit, in der Schriftsteller Einfluß auf die öffentliche Meinung hatten. Diese Zeit ist vorüber. Der Zusammenbruch des Sozialismus hat die letzten Autoren alten Schlages - Idealisten, Utopisten, Märtyrer, Hofnarren, Renegaten, Zwischen-allen-Stühlen-Sitzer - aus dem Paradies der Freund/Feindverhältnisse vertrieben. Etwas ratlos (wie die Soldaten, die eigentlich nichts mehr zu tun haben) leben sie nun alle, grenzenlos, in Deutschland und hoffen auf Marktanteile.
Wir sind Kollegen in der Ohnmacht. Die Räuber-und-Gendarm-Jahre sind vorbei: wer über das Böse schreibt, muß wieder zur Bibel greifen, wer sich auf den Grund gehen will, muß Physik und Chemie studieren, die alten Griechen lesen und die neuen Feministinnen kennen, eine Psychoanalyse machen und am Ende mit offenen Fragen leben. Unser Einfluß ist winzig geworden.
Ich sage das nicht triumphierend. Es ist eben so. Aber zum Trost gibt es die Medien, zum Trost gibt es die Buchmesse: das Licht das nicht aus uns kommt, sondern auf uns geworfen wird. Vorübergehend werden wir von vielen bemerkt, das ist unsere Chance - in der Macht von Autorinnen und Autoren liegt es heute, in den Zeiten der Schausucht, nur noch, durch Offenheit zu verblüffen. Sie erstatten Selbstanzeige: jede Zeile, die hier steht, soll genau diese Art von Aufmerksamkeit erregen, die der Enthüllung eigener Schwächen stets sicher ist. Nur: wer auf die Schausucht baut, muß mit seiner Zeigesucht rechnen - und letzten Endes mit einem gewissen Ekel des Publikums. Je öffentlicher sich meine Offenheit vollzieht, desto mehr schwinden Bedeutung und Einfluß als Autor: mein gestochen scharfes Bild auf dem Fernsehschirm ist ein Pyrrhussieg: öffentlich offen schiebe ich mich wie künstlicher Nebel vor meine Arbeit, keine Zuschauerin und kein Zuschauer kommt herum um den etwas billigen Anblick. Wer sich als schreibende Person glänzend schlägt, erscheint als Schriftsteller bald zweifelhaft; Schriftdarsteller träfe dann eher zu.
Das war nicht immer so, wenn man an Brecht und Thomas Mann denkt, an Grass oder Frisch. Was ist geschehen?
Diese Frage führt wieder zur Selbstanzeige. Für mich gilt, daß ich aus dem herkömmlichsten aller Gründe schreibe, nämlich um ein Leiden oder Unbehagen an mir zu mildern, mich also durch Schreiben besser zu fühlen, freilich mit dem Nebeneffekt (im Laufe der Jahre), daß ich dadurch auch besser dastehe: mein Leiden trägt nicht das bleiche Antlitz der Emigration oder die gequälten Züge der Gewissensnot. Mein Leiden äußert sich nicht glaubhaft, leider. Und hätte ich es als Verwalter oder Kommentator von Literatur mit mir und meinesgleichen zu tun, würde ich mich vielleicht auch an die liebgewonnenen Bilder des Jammers klammern und einen Kanon von Namen hochhalten, denen die bewährten Motive anhaften: Verfolgung, Verleumdung, Verbitterung; Einsamkeit, Armut, Wahnsinn.
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Doch es sind nicht die guten oder weniger guten alten Autoren, die es neuen Büchern und damit jungen Autoren (ich befinde mich am äußersten Rande des Jungseins) in Deutschland schwermachen; ebensowenig ist es die zunehmende Bilder- und Geräuscheflut, in der ich nichts Böses erblicke, nur im besten Sinne: Konkurrenz. Es ist, vor allem, die fast schon kindliche Anhänglichkeit großer und weniger großer Kommentatoren aus Redaktionen und Verlagen an die Mühseligen und Beladenen der Literatur. Und obwohl diese falschen, blutsaugerischen Kafka-Verehrer (zum Teil mein Jahrgang) mit ihrer insgeheim schwärmerischen Auffassung vom Künstler andererseits die Kultur als Fußgängerzone mitgeschaffen haben - vielleicht in einem Akt der Selbstbestrafung -, ist ihnen die Überlebensregel, die darin gilt, offenbar unappetitlich: Willst du nicht vergessen werden, mußt du an dich erinnern! Oder steht nicht eine Erzählung längst im Wettbewerb mit der Eintrittskarte für die Jongleurschau aus China und der neuesten Scheibe eines Sängers, der gegen Krieg und Ozonloch ist?
Fast alles erscheint als Kultur; weh dem, der es ernst meint mit ihr. Eine Demokratisierung, in der etwas Tragisches liegt. Das Licht, das die Puristen einmal ausgestrahlt haben - nur zwei Namen: Uwe Johnson, Peter Weiss -, ist abgelöst worden durch Scheinwerferlicht; eine simple Talk-Show kann heute mehr erhellen als die Lektüre eines ganzen Buches. Die Schrift ist nicht mehr alles, sie ist nur noch Teil eines Gesamtbilds. Das Alphabet, das wir gelernt haben, ist unzulänglich geworden. Mit vierundzwanzig Zeichen geben sich große Teile des Publikums nicht mehr zufrieden. Sich darauf einzustellen - statt nur über das Gekränktsein zu schreiben -, ist die riskante Aufgabe jüngerer Autoren.
Wer dieses Land und sich selbst ausloten will, muß dies im Schatten der Banalität tun oder sich dem Licht der Banalität aussetzen, den Medien. tun wir das erste, wird es still um uns, tun wir das zweite, lassen wir Federn. Denn obwohl die Medien wie eine Kommandobrücke unserer Gesellschaft anmuten, auf die gehoben zu werden gewiß kein geringes Erlebnis ist, hängt gerade dieser Erfahrung etwas Kleines, ja Mieses an. Offenbar fällt es nicht leicht, Autoren zu lieben, die sich in schamloser Gesellschaft schamlos verhalten - was können sie taugen, wenn sie sich auf demselben Parkett bewegen, das wir, ihre Förderer, tagtäglich beschreiten? Ach, was können sie überhaupt taugen als Kinder dieses belanglosen Hier und Heute, aufgewachsen mit Gummibärchen und Frieden ... Gedankengut der Blender und Neider: Wie kann neben mir etwas blühen, wenn ich doch selber verdorrt bin? Höchstens woanders und früher.
Aber sind denn die Erfahrungen von Autoren der fünfziger und sechziger Jahre oder anderer Kontinente wirklich tiefgreifender, reichhaltiger und am Ende wahrer als meine und folglich der Literatur zuträglicher? Läßt die Distanz zwischen heute und vorgestern oder der Sicherheitsabstand zwischen Deutschland und Südamerika mit Recht hinter ähnlichen Geschichten die unterschiedlichsten Motive erstehen, dort die verläßlichen ernsten, hier die kränklich-albernen, denen nicht zu trauen ist?
Nein. Ich liebe und hasse nicht weniger heftig, und der Tod erwartet auch mich. Nur schreibe ich in keinem verlorenen Hotel und auch nicht barfuß am Holztisch, sondern im selben Glashaus wie Kritik und Publikum. Wir trinken die gleich italienischen Weine, wir atmen dieselbe deutsche Luft, ich mißtraue ihnen, sie mißtrauen mir; wir duzen uns und bleiben, auch jenseits der Vierzig, die Jungen.
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Wie glücklich durfte sich da schätzen, wessen künstlerischer Ruhm noch nicht restlos Theater war, nicht allein persönlicher Ruhm, sondern auch Ruhm der Exilliteratur oder Ruhm eines wieder zu sich findenden geistigen Deutschlands, im Westen wie im Osten. Für uns Junge aber, die wir schon weiße Haare haben, gibt es keinen Mantel mehr, der Schutz vor dem Gewöhnlichen in uns böte: Was wir tun, erscheint sofort ichhaft und ist, in des Wortes tieferem Sinn, tatsächlich nichts als eitel, nämlich vergebens. Es fehlt die Epoche, auf die es ein Licht werfen könnte, und unter Umständen fehlt aus diesem Grund auch das Licht.
Wir leben in kleinen Zeiten voll großer Ereignisse, global übertragener Tennisendspiele und Pop-Konzerte, Umweltkatastrophen und Luftangriffe; und nur als von Mordkommandos Bedrohter rückt der Schriftsteller noch in die Nachrichten, als arme Figur. Autoren der Gruppe 47 waren wohl die letzten, die eine Form hatten und wahrten, an der die Öffentlichkeit teilhaben konnte und wollte; in den frühen siebziger Jahren begann eine Zeit der Formlosigkeit, die immer noch anhält: Erscheinungsbild und Umgangsformen lösten sich auf, und kläglich wurde jeder Versuch, sich zu organisieren und damit Fuß zu fassen in der Gesellschaft. Nach '68 brachen für alle, die aus eigenem Abgrund schöpften, unaufhaltsam sämtliche Selbstfassaden, während die Angebote, dieses nun entblößte Wasauchimmer zu verwirklichen und an die große Glocke zu hängen, lauter und zahlreicher wurde. Ungeschützter als jedes Schlagersternchen, das abends in seinen Glitzerfrack schlüpft und nie vor dem Tusch die Bühne betritt, setzen wir zeitgenössischen Autoren uns in Szene. Wir haben das formlose Nebeneinander erstritten, nun droht es unser Grab zu werden.
Natürlich gilt das nicht für jede und jeden. Man kann sich aus all dem heraushalten, indem man Bücher schreibt, deren Gebrauchswert denen seltener Schmuckstücke gleicht, Kostbarkeiten (bis hin zum Understatement der Verpackung, ohne Klappentext, versteht sich), wie sie in letzter Zeit aus dem Hause Handke und Strauß kommen, Pretiosen, über denen die Frage schwebt: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Lupenreinste im ganzen Land? Ich meine das gar nicht spöttisch - vielleicht ist es der schmale Weg, in einer Zeit ohne Gewißheiten Bücher zu schreiben, jedenfalls sympathischer als die Schulmeisterei alten Stils. Ein ganz anderer härterer Pfad scheint mir noch der zu sein, Schönheit bewußt zu torpedieren, wie es Elfriede Jelinek - ohne jede Philosophenattitüde - gelingt.
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Dieses Fragen und Suchen oder andererseits Wüten steht mir näher als jedes Antworten und Ausmalen: von der Selbstgewißheit meiner literarischen Väter und Mütter bin ich weit entfernt. Das Mißtrauen in mich und meinesgleichen ist gewaltig. Jede selbstverständliche schriftstellerische Haltung in Meinungen zu gott und der Welt oder erkennbarem Auftreten als Literat stößt mich ab. Sie erinnert mich an Leute, die sich das Piktogramm ihrer Sportart ans Auto kleben. Es ist mir nicht unangenehm, wenn man mich für einen Apotheker oder Optiker hält; der Narr bin ich in meinen vier Wänden. Sorgfältig verwische ich darum die Spuren der Anstrengung und Destruktivität meiner Arbeit - wer schreibt, muß sich entscheiden, ob er für sein Leben oder seine Phantasie beachtet werden will.
Keine leichte Entscheidung, denn die Entstehung eines Romans ist meist abenteuerlicher als sein Inhalt, und es kann Kraft kosten, die langwierige Arbeit nicht in eine kurze Geschichte münden zu lassen. Ist die eigene Biographie dürftig, erscheint einem die heroische Zeit des Schreibens immer erzählenswert, besonders wenn Kritiker (die oft selbst nur schreibend leben) davor den Hut ziehen; Kritiker, denen breit angelegte Romane vor dem Hintergrund des mageren Lebensläufe ihrer Autoren verdächtig vorkommen - woher, fragen sie sich wahrscheinlich, wollen die ihre Erfahrungen haben, wo wir doch alle dasselbe Programm sehen?
Also die Ungnade einer später und an falscher Stelle erfolgten Geburt. Es lohnt nicht, über mein Leben zu schreiben. Die Bomben fallen woanders; es geht mir gut, da hilft alles nichts. Natürlich gibt es private Sorgen, doch die ändern wenig an der allgemeinen Verfassung. Ich bin auf der Höhe, angefochten von der unverzeihlichsten aller Schriftstellerschwächen: Wohlaufsein zu unterschlagen, Schicksalsschwindel zu begehen.
Wahr ist: Ich bin auf fremdes Leiden angewiesen, weil das eigene zu vage ist. Also versuche ich, meinen Blick zu schärfen, und stoße wieder an Grenzen: In einem Land, in dem das Fernsehen aus kaum stattgefundener Geschichte schon die Feierabendserie macht, kann ich nichts aufspüren; auf jede Spur ist schon herumgetrampelt worden. Für den Erzähler in mir bleibt da nur Rückzug, ein Abwandern in die Allegorie.
Nicht um der Exotik willen habe ich in der Ferne geschrieben, sondern wegen des Abstands zu einer durchleuchteten Heimat mit ihrer gelüfteten Sprache. Es gab und gibt keinen anderen Weg, auf dem ich das Klügersein als mein Roman vermeiden kann. Wenn ich nicht schweigen will oder nur von den Schwierigkeiten des Schreibens erzählen, muß ich ausziehen und Gleichnisse auf mein Leben erfinden, gestützt auf die zwei einzigen, in ihrer ganzen Fülle und Grausamkeit unangreifbaren Wahrheiten, Liebe und Tod; wer nach Innovation schreit (und an anderer Stelle gern daran erinnert, daß alles schon dagewesen sei), sollte bedenken, daß sich die Welt und Menschheit über Nacht erschreckend verändern müßte, damit wirklich neue Romane entstünden. Wir alle dürften, um der Originalität willen, nicht mehr wiederzuerkennen sein ...
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Auch den Alten stand im Grunde nicht mehr zur Verfügung als Liebe und Tod, nur daß ihre Werke, starke wie schwache, in einer Art vorgezogener Postumität, Einzug hielten in ein imaginäres Museum; so konnten und können sie der eigenen Klassischwerdung beiwohnen. Ein Schild von Dämonie liegt noch auf ihrer Eitelkeit: Dem Mythos streben sie entgegen, wie es scheint, oder sind würdig, ihn zu empfangen. Obwohl sie zur Erkenntnis des Subjekts beigetragen haben, sind sie durch ihre Werke nicht selbst skelettiert worden. Sie profitierten noch von dem Erstaunen über die Möglichkeiten der Selbstreflexion, während ihre Kinder und Enkel, durch radikale Anwendung dieses Instruments, einfach nur unbekleidet dastehen, hoffnungslos aufgeklärt.
Verzweifelt wende ich mich immer wieder von mir selber ab und lebe, wie ein Küstenbewohner, dessen Fanggründe leergefischt sind, mit dem Rücken zum Meer, auf einem Festland ohne Tradition oder Hoffnung auf Wiederentdeckung. Meine Zukunft ist jetzt, in der Wüste des Banalen. Dort und sonst nirgends kann ich den Existenzvorsprung erringen, der nötig ist, um als Autor glaubhaft zu sein, jenes Lebenssoll, wie es, glorreich, die Alten erfüllten, sofern ich auf Menschen treffe, die wie ich damit zurechtkommen, daß in Mitteleuropa die großen, überpersönlichen Erfahrungen aus erster Hand der Vergangenheit angehören - und daß dieser Mangel Quelle meiner Arbeit ist.
Ich lebe in einem Korridor der Seligen, der immer enger wird: An der Grenze zum früheren Jugoslawien, ja im Osten Berlins hört er schon auf. Von Tag zu Tag werden ich und meinesgleichen weniger repräsentativ für die Lage der Welt, Sterndeuter in einem Schlößchen mit Bibliothek und Wassergraben, umgeben von weiten Gebieten des Elends, nur in Kontakt mit ein paar anderen Schlößchen, verbunden durch eine Sprache, die in den Kontinenten dazwischen keiner versteht. Und wenn ich meinen Ausguck, angsterfüllt, verlasse, wenn ich mir die Fremde aneignen will, werde ich als Dieb betrachtet (was in der Bemerkung einer Kritikerin gipfelte, westdeutsche Autoren nähmen den ostdeutschen die Themen weg, wenn sie über deren Umstände schrieben).
Bleibe ich aber im Lande, was auch heißt: in den Grenzen, die mir gesetzt werden, bei meinen Leisten, und will nicht untergehen, muß ich mich selbst zum Gegenstand meiner Arbeit machen oder, falls mir dies zu gewagt ist, höchst gescheit darüber schreiben, worüber man schreiben sollte, wenn man genügend Wissen besäße, und wie man, bei aller Einsicht in das Unmögliche, gleichwohl hundert Seiten füllt und damit doch zu den Wissenden zählt, also darüber schreiben, daß man eigentlich nicht schreiben kann, es aber dennoch tut und weiß, daß man es dennoch tut, und weiß, daß man weiß, daß man es dennoch tut.
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Auf die Väter der Selbsterkenntnis wartete am Ende der Ruhm (und schlimmstenfalls, wie auf Adorno, eine blanke Frauenbrust); auf ihre kritischen Nachkommen - unfähig, die Spirale des Denkens empört oder lachend zu verlassen - wartet das Grauen. Dem renne ich, wissentlich, davon. Wenn es etwas zu sagen gibt, dann über diese Flucht. Nicht Authentizität, nur die Sehnsucht danach bestimmt mein Schaffen. Ich stürze mich in das, wovon ich erzählen will; wenn etwas Interesse wecken kann, dann dieser Sturz.
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Digitale Präsentation der Leseprobe mit freundlicher Erlaubnis des Autors
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